In der Manuellen Körperkorrektur werden Funktionsstörungen des Bewegungssystems untersucht und behandelt. Bei Kopfschmerzen, Hexenschuss oder einem sogenannten Tennisellenbogen hilft sie ebenso wie bei Bewegungseinschränkungen nach einer Verletzung.

Die Manuelle Körperkorrektur hilft, Schmerzen zu beseitigen und Bewegungsstörungen zu lindern. Hierfür überprüft der Manualtherapeut u. a. die Gelenkmechanik, Muskelfunktion und Koordination der Bewegungen, bevor er die Behandlung festlegt. Bei der Manuellen Körperkorrektur können sowohl passive Techniken als auch aktive Übungen zum Einsatz kommen. In der Behandlung mobilisiert der Therapeut eingeschränkte bzw. blockierte Gelenke durch sanfte Techniken oder stabilisiert überbewegliche, instabile Gelenke durch individuelle Übungen. Ziel der Manuellen Körperkorrektur ist es, das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Nerven und Muskeln wieder herzustellen.

Wie wirkt die manuelle Körperkorrektur und wann wird sie eingesetzt?

Voraussetzung für die Behandlung des Bewegungssystems mit den Händen ist, dass die Ursache der Einschränkungen in Funktionsstörungen eines Gelenkes bzw. der anliegenden Muskulatur liegt und sich diese durch Anwendungen korrigieren lässt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei das Bindegewebe. Durch Verletzungen, Fehlhaltungen, Krankheiten oder Bewegungsmangel können krankhafte Veränderungen im Bindegewebe entstehen, welche durch die Heilbehandlung mit den Händen aufgelöst werden sollen. Der Manualtherapeut setzt gezielte Reize wie zum Beispiel Druck, Dehnung oder Zug ein, um die Selbstheilungskräfte Ihres Gewebes anzuregen. Zudem werden der Fluss von Lymphe und Gewebewasser sowie die Durchblutung gefördert. Auch Muskelverspannungen werden abgebaut und die Beweglichkeit gesteigert. Da häufig auch eine Schmerzlinderung angestrebt wird, können durch Druck auf die Zellen Gewebshormone und Signalwege aktiviert werden, welche die Nerven und Psyche dahingehend beeinflussen können.
Einsatzgebiete.

Die Therapie kann bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden, wenn diese die Voraussetzungen für eine Behandlung erfüllen. Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Eingeschränkte Beweglichkeit zum Beispiel nach Operationen, Ruhigstellung oder Entzündungen
  • Rehabilitation nach Verletzungen
  • Narbenbehandlung
  • Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe)
  • Bestimmte Formen von Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen
  • Einschränkungen und Schmerzen im Rücken, Becken und in den Extremitäten durch Fehlbelastung, verkürzte Muskeln und/oder Sehnen sowie Blockaden

Sie sind interessiert und möchten einen Behandlungstermin vereinbaren?
Dann hinterlassen Sie uns einfach eine Nachricht und Ihre Telefonnummer und ich rufe Sie gerne zurück!